29.09.2015

"Ich möch­te mir nicht aus­ma­len, wir hät­ten das THW nicht" Bundesinnenminister würdigt die ehrenamtlichen Helfer des Technischen Hilfswerks, die im In- und Ausland Großartiges leisten.

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat heute in Berlin rund 200 THW-Kräfte empfangen und seinen besonderen Dank für ihren unverzichtbaren Einsatz ausgesprochen.

Der Minister bedankte sich zum einen besonders bei den Helfern im Inland, die in einem "langen, harten und großen Einsatz" die in Deutschland ankommenden Flüchtlinge versorgen. An der Flüchtlingshilfe sind bundesweit bis heute über 9.000 THW-Kräfte beteiligt. "Sie unterstützen vor Ort mit Strom- und Wasserversorgung, mit der Ertüchtigung von Abwassersystemen, mit Beleuchtung, dem Aufbau von Zelten und Betten, Verpflegung und dem Aufbau von Kapazitäten für zwei sogenannte Wartezentren für jeweils 5000 Personen. [...] Ich denke, ich untertreibe nicht, wenn ich diese Unterstützung als einen der größten Einsätze des THW in Deutschland bezeichne." hob der Minister hervor.

Ähnlich Großartiges leisten die vielen THW Kräfte, die in Ländern wie Afghanistan, Benin, Bosnien und Herzegowina, Ghana, Guinea, die Region Kurdistan-Irak, der Senegal, Serbien, Sierra Leone, Jordanien, Malawi und Nepal im Einsatz waren. Bei diesen Einsätzen ging es neben den Kernkompetenzen des THW wie Pumpenbauen und Trinkwasseraufbereitung auch um außergewöhnliche Hilfen wie Unterstützung bei der Bekämpfung der Ebola-Epedemie in Westafrika oder der Einsatz im Erdbebengebiet in Nepal.

Es war dem Minister ein Anliegen, den Mut und den uneingeschränkten Leistungswillen der THW-Kräfte zu betonen. "Es gehört oft sehr viel Mut und Entschlossenheit dazu, beispielsweise in der Region Kurdistan-Irak zu unterstützen, während die Medien gleichzeitig über die Gräueltaten des 'Islamischen Staates' berichten. Couragiert ist es auch, in einem gesicherten Fahrzeug zum Standort der Wahlnachzählung nach Kabul zu fahren. Den gesundheitlichen Gefahren zum Trotz auch während der Ebola-Krise zu helfen, verlangt höchsten Respekt ab", so der Minister.

Ausdrücklich hob der Minister auch den Beitrag der Angehörigen sowie der Arbeitgeber hervor, die die Helfer für ihre Einsätze oft mehre Wochen freistellen.


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