25.03.2017, von Michael Freiberg / Stefan Hofer

Quartalsübung im THW Heidelberg

 

Am Samstag den 25.03.2017 fand im THW Heidelberg die erste fachgruppenübergreifende Quartalsübung statt. Unter Federführung der Fachgruppe FK (Führung/Kommunikation) begann diese für die 27 Helferinnen und Helfer mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach wurden die Helferinnen und Helfer in 5 Teams eingeteilt, wobei hier bewusst auf eine Durchmischung der Fachgruppenzugehörigkeit geachtet wurde.

 

4 Teams erhielten Erkundungsaufträge und das fünfte Team erhielt den Auftrag einen Meldekopf auf dem ehemaligen Militärgelände Benjamin-Franklin in Mannheim einzurichten welches uns als großes „Schadensgebiet“ für eine Erkundungsübung zur Verfügung stand. Pünktlich um 9 Uhr fuhren die ersten Fahrzeuge vom Hof und gegen 9:30 Uhr gingen über Digitalfunk die ersten Erkundungsergebnisse der einzelnen Teams ein. Die Aufträge bestanden darin, verschiedenste Örtlichkeiten im Rhein-Neckar-Kreis für den Betrieb eines Bereitstellungsraumes zu erkunden. Dazu gehörten größere Parkplätze, Einkaufsmöglichkeiten, Tankstellen aber auch Freizeitmöglichkeiten.

 

Diese Ergebnisse wurden dann von 2 Unterführern im Lehrsaal visualisiert. Gegen 10:30 Uhr hatte der Zugtrupp seinen Meldekopf eingerichtet, das Schadensgebiet erkundet und fiktive Gefahrensymbole ausgelegt, sowie die Parkplatzorganisation für die zu erwarteten Fahrzeuge vorbereitet.

 

Nach Abarbeitung der Erkundungsaufträge wurden die 4 Teams nach Mannheim verlegt. Auf der Anfahrt meldeten sich diese an einer vorher festgelegten Meldelinie über Funk beim Meldekopf an und dieser übernahm dann die Zuführung der Fahrzeuge  zum Schadensgebiet und die Verteilung auf die vorher festgelegten Parkplätze.

 

Nach und nach trafen die 4 Teams in Mannheim ein und wurden vor Ort in die fiktive Schadenslage eingeführt und erhielten den Auftrag eine umfangreiche Erkundung durchzuführen. Nach Abschluss der Erkundung wartete auf jedes Team noch eine kniffelige Aufgabe, hierzu hatte eine Gruppe ein Legobauwerk vor sich und musste dieses der jeweils anderen Gruppe über Digitalfunk so beschreiben, dass es nachgebaut werden konnte. Die Aufgabe meisterten alle Teams auf unterschiedlichem Wege und hier wurde besonders deutlich wie wichtige konkrete, deutliche Kommunikation ist.

 

Für alle Teilnehmer der Übung war es ein spannender Tag und vor allem wichtig einen Eindruck über die Arbeit einer anderen Fachgruppe zu erhalten mit der man im THW Alltag sonst weniger Berührungspunkte hat. Auch das Arbeiten im Team mit Kameradinnen und Kameraden die nicht in der eigenen Fachgruppe angehören war sicher eine positive Erfahrung.

 

Ein herzlicher Dank gilt dem Organisationsteam für die Vorbereitung der Übung, den 2 Helferinnen und Helfern die sich in der Unterkunft um die Hunde der Übungsteilnehmer und um die Verpflegung kümmerten sowie an den Ortsverband Viernheim durch welchen wir Zugang auf das große Gelände in Mannheim erhalten haben.

 

Die nächste Quartalsübung wird dann von einer anderen Fachgruppe unseres Ortsverbandes geplant und durchgeführt. Wir freuen uns schon jetzt.

 

 

 

 

 


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