Ausbildungsverlauf
Ausbildung in der Fachgruppe Ortung
In der Fachgruppe Ortung werden Helferinnen und Helfer zweigleisig ausgebildet:
sowohl in der technischen Ortung mit modernster Ausrüstung als auch in der biologischen Ortung mit speziell trainierten Rettungshunden.
Technische Ortung
Die Einsatzkräfte lernen, Ortungstechnik sicher und präzise einzusetzen:
- Umgang mit Endoskopen, Suchkameras sowie akustischen und seismischen Systemen.
- Praktisches Training zur Lokalisierung von Personen in Trümmern oder schwer zugänglichen Bereichen.
- Fortbildungen an THW-Bundesschulen sichern Wissen und Einsatzqualität.
Die Ausbildung erfordert technisches Verständnis, Teamgeist und Genauigkeit.
Biologische Ortung (Rettungshundeteams)
Parallel dazu werden Mensch und Hund gemeinsam zu einsatzfähigen Teams ausgebildet:
- Für den Menschen: Grundausbildung im THW, anschließend Fachausbildung Ortung mit ergänzenden Lehrgängen.
- Für den Hund: Beginn mit einem Eignungstest (ab 14 Monaten), gefolgt von Vorprüfung (Stufe 2), Trümmerprüfung (Stufe 3a) und Flächenprüfung (Stufe 3b).
- Prüfungsrhythmus: Alle drei Jahre müssen die Einsatztauglichkeitsprüfungen erneuert werden; Zwischenprüfungen sichern kontinuierlich die Leistungsfähigkeit.
Unser Ziel
Ob technisch oder biologisch: Beide Ausbildungswege greifen ineinander.
So entstehen Teams, die Mensch, Hund und Technik optimal kombinieren und damit im Einsatz zuverlässig Leben retten können.